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Helmut Poller

Raumerfahrung und Nondualität

Stille Meditation in freier Natur
17.- 24. Juni 2006, St. Anna /südl. Steiermark




Eine der wirkungsvollsten und gleichzeitig einfachsten Methoden, die Natur des Geistes zu erfahren, ist die Meditation der Vereinigung des Geistes mit dem Raum. Im tantrischen Buddhismus wird das der Samadhi des Raums genannt, dieser führt zu einer Erfahrung der Leerheit. Ähnliche Verfahren gibt es im Hindu-Tantra und in jeder ernstzunehmenden schamanischen Ausbildung. Die Schamanin richtet ihre Bewusstheit einfach auf die umgebende Natur, bis die subtilen Kräfte und Intelligenzen der Natur erfahren werden.

Unser Retreatplatz in St. Anna ist hervorragend geeignet, Raum und Natur meditativ zu erfahren. Wir haben abgesehen vom Retreathaus einen ganzen Wald mit gemietet, es gibt eine Feuerstelle und einen Wildbach. Wir werden hauptsächlich im Freien praktizieren. Es wird jeden Tag mehrere Stunden geführte Meditationen in der Gruppe geben, außerdem sind Zeiten vorgesehen, die jeder allein im Wald verbringen kann. Die Meditationen liegen auch schriftlich vor. Es sind keinerlei Vorkenntnisse erforderlich, es ist auch nicht erforderlich Buddhist zu sein oder etwas ähnliches, allerdings ist wegen der relativ langen Sitzzeiten eine gewisse Erfahrung in Meditation günstig.

Die grundlegende Übung ist die Raum-Meditation, darüber hinaus werden verschiedene unterstützende Methoden vorgestellt. Es werden auch bestimmte traditionelle Texte verwendet. Das Seminar ist so angelegt, dass diese eine Woche zu einer tiefgreifenden Erfahrung führen sollte, diese wird im Kontext der buddhistischen Lehren als Leerheit, im hinduistischen Kontext als Advaita (Nondualität) bezeichnet.

Mehr über Nondualität ist in meiner Ankündigung über das zweitägige Seminar Nonduale Meditation, nonduale Sichtweise

Voraussetzungen für die Teilnahme:
  • Nichtraucher! Es herrscht während der ganzen Retreatzeit absolutes Rauchverbot.
  • Leute aus Wien und Umgebung, die ich noch nicht kenne, sollten sich entweder ein Mal bei den Donnerstagtreffen der Gruppe einfinden oder ein Einzelgespräch mit mir führen, TeilnehmerInnen, die weit weg von Wien wohnen, und die ich noch nicht kenne, sollten sich per E-Mail oder Telefon kurz vorstellen.
  • Ein Retreat ist kein Urlaub mit in der Sonne liegen und schwimmen, zwischendurch ein wenig Meditation. Der Zeitplan der Übungen ist ziemlich dicht, dazwischen werden alle notwendigen Tätigkeiten Arbeiten wie Kochen, Feuer machen und so weiter gleichmäßig auf die TeilnehmerInnen aufgeteilt (das wird auch als guter Ausgleich zu den Sitzzeiten empfunden). Wer schon mal bei unseren Retreats mitgemacht hat, weiß, dass trotz aller Aktivitäten eine sehr lockere und entspannte Atmosphäre herrscht, es gibt zwischendurch auch Pausen und Erholungszeiten, aber eben begrenzt. Die Bereitschaft zur Mitarbeit und zum Mitmachen bei allen Übungen ist Voraussetzung der Teilnahme am Retreat.


Zeit:
Das Retreat beginnt am Sa 17. Juni um 12.00 (Treffpunkt in Schwanberg bei Deutschlandsberg), von Wien aus wird es ab 9.00 Mitfahrgelegenheiten geben. Es ist möglich, mit der Bahn bis Schwanberg zu fahren, Abholung von dort. Direkt zum Retreatort hinfahren ist nicht möglich, da der Platz für Orstunkundige nur schwer zu finden ist.
Das Retreat endet am Sa 24. Juni um 12.00.
Es ist nicht möglich, nur einen Teil der Zeit am Retreat teilzunehmen.

Zu den Kosten:
Der Kostenbeitrag für das Retreat beträgt inklusive Mietanteil und Verpflegung 450.-
Wenn bei der Anmeldung nicht der ganze Betrag bezahlt wird, gilt die Anmeldung erst nach Einlangen einer Anzahlung von 150.-

Zahlungszweck: Padmasambhava-Retreat, Kontoverbindung hier.

Durch die Anmeldung werden Stornobedingungen und Haftungsauschluss akzeptiert.

Es können MAXIMAL 12 PERSONEN teilnehmen, möglichst frühzeitige Anmeldung ist unbedingt erforderlich!

Mitzunehmen:
Bequeme Kleidung zum Meditieren, eine Garnitur sehr warme Kleidung, Regenschutz, ein kleiner Rucksack, Thermoskanne oder anderes tragbares Trinkgefäss, Wanderschuhe. Decke und Sitzpolster, Schlafsack und Unterlage. Wer ein Zelt hat, möge es mitnehmen, es ist genug Platz zum zelten. (Zelt = eigenes Zimmer) Im Haus sind jeweils mehrere TeilnehmerInnen in einem Zimmer. Unbedingt: Eine Armband- oder andere tragbare Uhr.
Texte zur Meditation werden vor Ort ausgeteilt.

Aufgrund des Wetters und aus Gründen spontaner Konstellationen der RetreatteilnehmerInnen kann kein exakter Plan der Inhalte und Übungen garantiertwerden, Programmänderungen vorbehalten.

Bei der Anmeldung bitte bekannt geben:
  • Name, Tel. Nr., Mailadresse
  • Wenn erstmalig bei einem unserer Retreats: Bisherige Erfahrung in spiritueller/magischer Praxis (ungefähr)
  • Art und Datum der Bezahlung/Anzahlung: Konto oder bar (nur in Wien)
  • Angabe Zelt vorhanden ja/nein, Komme mit eigenem Auto ja/nein
Wer Fragen zum Retreat hat - speziell Leute, die noch nie an einem Retreat von uns teilgenommen haben - möge sich telefonisch oder per Mail an mich wenden, Kontakt.



Die Bilder zeigen den Retreatplatz St. Anna